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Bioverfügbarkeit

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit bestimmt, wie viel eines Nährstoffs der Körper tatsächlich aufnehmen kann. Du kannst 500mg Magnesium schlucken – wenn dein Körper davon nur einen Bruchteil aufnimmt, ist der Rest verschwendetes Geld und belastet möglicherweise sogar die Verdauung. Die Bioverfügbarkeit entscheidet darüber, ob ein Nährstoff vom Körper genutzt werden kann, oder ob du teure Nährstoffe einfach wieder ausscheidest.

Was die Aufnahme beeinflusst

Der wichtigste Faktor ist die chemische Form des Wirkstoffs. Chelat-Formen wie Magnesiumbisglycinat zeigen Studien eine höhere Resorptionsrate als anorganische Formen wie Magnesiumoxid – das zeigen vergleichende Studien konsistent. Der Grund: Chelate sind an Aminosäuren gebunden und nutzen spezielle Transportwege im Darm, die für Aminosäuren optimiert sind. Anorganische Formen müssen erst aufgespalten werden und konkurrieren mit anderen Mineralstoffen. Die Folge: Die Aufnahmekapazität ist begrenzt..

Der Einnahmezeitpunkt spielt ebenfalls eine große Rolle: Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) brauchen Fett zur Aufnahme – ohne eine fetthaltige Mahlzeit geht ein Großteil einfach durch den Darm hindurch. Eisen wird nüchtern besser aufgenommen, verursacht dann aber oft Magenprobleme – ein klassischer Kompromiss.

Dein individueller Zustand zählt

Auch deine persönliche Situation beeinflusst die Bioverfügbarkeit erheblich. Menschen mit Darmproblemen, chronischen Entzündungen oder nach Antibiotika-Behandlung nehmen Nährstoffe oft schlechter auf. Chronischer Stress reduziert nachweislich die Darmfunktion. Bestimmte Medikamente wie Säureblocker oder Metformin beeinträchtigen die Aufnahme verschiedener Vitamine. Ältere Menschen produzieren weniger Magensäure und Verdauungsenzyme, was die Nährstoffaufnahme verschlechtert.

Warum die Form wichtiger ist als die Menge

Ein günstiges Magnesium-Produkt mit schlechter Bioverfügbarkeit liefert trotz hoher Milligrammzahl weniger aufnehmbaren Wirkstoff als ein Premium-Chelat mit niedrigerer Dosierung. Rechnet man den Preis pro aufgenommenem Milligramm, ist das teurere Produkt häufig günstiger. Gleichzeitig verursachen gut aufnehmbare Formen weniger Nebenwirkungen. Bestimmte Magnesiumformen, wie bspw. Magnesiumbisglycinat, werden von manchen Menschen magenfreundlicher vertragen als andere – hier lohnt es sich, die Produktform zu beachten. Nicht die Zahl auf dem Etikett zählt, sondern was tatsächlich vom Körper verwertet werden kann

Wichtiger Hinweis: Rein redaktionelle Informationen

Die in diesem Lexikon bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen keine Produktbeschreibung, Werbung oder gesundheitsbezogene Aussage zu unseren verkauften Produkten dar. Alle Angaben zu wissenschaftlichen Studien, traditioneller Verwendung oder Inhaltsstoffen beziehen sich auf die jeweiligen Substanzen im Allgemeinen – nicht auf spezifische Produkte unseres Sortiments. Auch wenn wir einige der genannten Inhaltsstoffe in unserem Sortiment führen, gelten die hier dargestellten Informationen unabhängig davon und sind nicht auf unsere Produkte zu beziehen. Für gesundheitsbezogene Aussagen zu unseren Produkten beachten Sie bitte ausschließlich die jeweiligen Produktbeschreibungen, die nur zugelassene Health Claims gemäß EU-Verordnung 1924/2006 enthalten. Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch medizinisches Fachpersonal und sind nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.

Häufig gestellte Fragen zu Bioverfügbarkeit