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Cofaktoren

Cofaktoren sind Substanzen, die ein Nährstoff braucht, um seine Funktion zu erfüllen. Ohne sie bleibt die Wirkung aus oder ist stark reduziert – selbst wenn du den Hauptnährstoff ausreichend zuführst. Das Konzept der Cofaktoren zeigt, warum isolierte Betrachtung einzelner Nährstoffe oft zu kurz greift. Der Körper arbeitet in Netzwerken, nicht mit einzelnen Bausteinen.

Die wichtigsten Cofaktor-Beziehungen

Vitamin D braucht Magnesium: Die Enzyme, die Vitamin D in seine aktive Form umwandeln (25-Hydroxylase, 1α-Hydroxylase), sind magnesiumabhängig. Ohne ausreichend Magnesium bleibt selbst hochdosiertes D teilweise inaktiv. Wer D supplementiert, sollte seinen Magnesiumstatus im Blick haben.

Vitamin D braucht Vitamin K2: D erhöht die Calcium-Aufnahme aus dem Darm – aber wohin gelangt dieses Calcium? K2 aktiviert Proteine (Matrix-Gla-Protein, Osteocalcin), die Calcium in die Knochen dirigieren statt in Weichgewebe und Arterien. Die Kombination ist bei höheren D-Dosierungen wichtig.

B-Vitamine arbeiten als Team: B2 (Riboflavin) ist notwendig für die Aktivierung von B6 und Folsäure. B12 und Folsäure sind voneinander abhängig im Methylierungszyklus. Ein isolierter B12-Mangel kann durch Folsäure-Supplementierung maskiert werden – gefährlich, weil die neurologischen Schäden weitergehen.

Zink braucht Kupfer als Gegengewicht: Kein klassischer Cofaktor, aber wichtig – hochdosiertes Zink verdrängt Kupfer. Langfristig entsteht Kupfermangel mit Anämie und Immunschwäche. Ein Verhältnis von 15:1 (Zink:Kupfer) hält die Balance.

Was das praktisch bedeutet

Denke in Netzwerken, nicht in Einzelsubstanzen. Wenn du einen Nährstoff hochdosiert supplementierst, prüfe, welche Cofaktoren er braucht. Gut formulierte Kombinationsprodukte berücksichtigen diese Beziehungen. Bei Monopräparaten liegt die Verantwortung bei dir.

Cofaktoren müssen nicht immer zur gleichen Zeit eingenommen werden

Wichtig ist zu berücksichtigen, dass du zum Einen nicht zwingend immer auf Cofaktoren angewiesen bist. Beispielsweise Magnesium und Vitamin D. Nur weil Vitamin D Magnesium benötigt heißt es nicht, dass du beides gleichzeitig einnehmen sollst. Anders ist es bei K2. Das sollte zeitgleich mit Vitamin D eingenommen werden.

Genau auf diesem Grund haben wir bei uns immer die Cofaktoren kombiniert, die zu 99 % zeitgleich eingenommen werden sollten, damit die Wirkung verbessert wird und auch davor schützt, schädliche Wirkungen zu verursachen.

Wichtiger Hinweis: Rein redaktionelle Informationen

Die in diesem Lexikon bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen keine Produktbeschreibung, Werbung oder gesundheitsbezogene Aussage zu unseren verkauften Produkten dar. Alle Angaben zu wissenschaftlichen Studien, traditioneller Verwendung oder Inhaltsstoffen beziehen sich auf die jeweiligen Substanzen im Allgemeinen – nicht auf spezifische Produkte unseres Sortiments. Auch wenn wir einige der genannten Inhaltsstoffe in unserem Sortiment führen, gelten die hier dargestellten Informationen unabhängig davon und sind nicht auf unsere Produkte zu beziehen. Für gesundheitsbezogene Aussagen zu unseren Produkten beachten Sie bitte ausschließlich die jeweiligen Produktbeschreibungen, die nur zugelassene Health Claims gemäß EU-Verordnung 1924/2006 enthalten. Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch medizinisches Fachpersonal und sind nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.

Häufig gestellte Fragen zu Cofaktoren