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Depot-Wirkung

Depot-Wirkung bezeichnet einen natürlichen Körpermechanismus: Bestimmte Nährstoffe werden in Geweben gespeichert und bei Bedarf langsam wieder freigesetzt. Das ist etwas fundamental anderes als retardierte Präparate, die den Wirkstoff technisch verzögert aus der Tablette abgeben. Bei der Depot-Wirkung speichert dein Körper selbst – in Leber, Fettgewebe, Knochen oder Zellmembranen – und reguliert die Freisetzung nach eigenem Bedarf.

Natürliche Depot-Stoffe und ihre Speicher

Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden in Leber und Fettgewebe eingelagert. Vitamin D beispielsweise: Eine einzelne hohe Dosis wird nicht sofort verbraucht, sondern über Wochen bis Monate langsam aus dem Fettgewebe mobilisiert. Das hat praktische Vorteile – du musst nicht täglich supplementieren, wöchentliche oder sogar monatliche Gaben funktionieren. Der Nachteil: Bei dauerhafter Überdosierung können sich die Speicher zu stark füllen und toxische Wirkungen eintreten.

Vitamin B12 wird in der Leber gespeichert – die Vorräte eines gut versorgten Menschen reichen 3-5 Jahre. Deshalb entwickelt sich ein B12-Mangel so schleichend: Erst wenn die Reserven erschöpft sind, zeigen sich Symptome. Veganer haben nach Ernährungsumstellung oft jahrelang normale Blutwerte, bevor der Mangel sichtbar wird.

Omega-3-Fettsäuren werden in Zellmembranen eingebaut, besonders reichlich im Gehirn. Bis die Membran-Zusammensetzung sich verändert und die vollen Effekte eintreten, dauert es 3-6 Monate regelmäßiger Einnahme. Dann hält die Wirkung auch bei kürzeren Pausen an.

Wasserlösliche Vitamine – wenig oder kein Depot

Die meisten B-Vitamine (außer B12) und Vitamin C werden nicht nennenswert gespeichert. Überschuss wird nach wenigen Stunden über die Nieren ausgeschieden.

Das bedeutet: Regelmäßige Einnahme ist wichtiger, idealerweise täglich. Ein echtes körpereigenes Depot gibt es bei diesen Vitaminen nicht.

Was das für die Supplementierung bedeutet

Bei Depot-Stoffen kannst du flexibler sein: Vitamin D wöchentlich statt täglich, B12 alle paar Tage. Aber Vorsicht bei fettlöslichen Vitaminen – sie können sich bei Dauerüberdosierung anreichern.

Das Problem des aktuellen Lebensstils

In einer natürlichen Umgebung mit mehreren Stunden Sonnenlicht pro Tag, viel frischer Luft pro Tag, wenig verarbeitetem Essen und wenigen Stressfaktoren ist der Körper nicht auf isolierte Nahrungsergänzung angewiesen. Die Depot Speicher würden für eine sehr lange Zeit ausreichend.

Das Umfeld, in dem wir heute leben, macht es den Körper jedoch sehr schwierig: Termine, Job, Alltag, stressige Zeiten, wenig Sonnenlicht, viel Büroluft. Deswegen ist es wichtig die ideale Supplementierung zu prüfen.

Blutbild für ideale Ausgangsbasis

Da jede Situation und jeder Körper hochindividuell ist, bildet die ideale Ausgangsbasis ein aussagekräftiges Blutbild. Insbesondere, bei einer hochdosierten Langzeiteinnahme ist dies sinnvoll.

Wir empfehlen dazu zu deinem Hausarzt zu gehen und dich hier zu beraten, um die ideale Supplementierung für dich zu finden.

Wichtiger Hinweis: Rein redaktionelle Informationen

Die in diesem Lexikon bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Bildungs- und Informationszwecken. Sie stellen keine Produktbeschreibung, Werbung oder gesundheitsbezogene Aussage zu unseren verkauften Produkten dar. Alle Angaben zu wissenschaftlichen Studien, traditioneller Verwendung oder Inhaltsstoffen beziehen sich auf die jeweiligen Substanzen im Allgemeinen – nicht auf spezifische Produkte unseres Sortiments. Auch wenn wir einige der genannten Inhaltsstoffe in unserem Sortiment führen, gelten die hier dargestellten Informationen unabhängig davon und sind nicht auf unsere Produkte zu beziehen. Für gesundheitsbezogene Aussagen zu unseren Produkten beachten Sie bitte ausschließlich die jeweiligen Produktbeschreibungen, die nur zugelassene Health Claims gemäß EU-Verordnung 1924/2006 enthalten. Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch medizinisches Fachpersonal und sind nicht zur Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten bestimmt.

Häufig gestellte Fragen zu Depot-Wirkung